Snow (France 2): Der tatsächliche Drehort im Jahr 2026 ist faszinierend, wie Frédéric Diefenthal verrät.
Ein Thriller im Schnee verändert alles! Schnee ist zurück auf France 2 und die große Frage wird bereits gestellt: Wo wurde dieses hypnotische Weiß eingefangen? Frédéric Diefenthal Der Schleier ist endlich gelüftet.
Schnee (France 2): ein Drehort authentisch und doch wenig bekannt
Die Kamera war im Zentrum positioniert. Haute-Maurienne-Tal, In WirsingEin Korridor, der zwischen Aussois und Bonneval-sur-Arc verläuft. Diese Dörfer, die für friedliche Wanderungen bekannt sind, wurden zum Hauptschauplatz eines schaurigen Thrillers.
Strategische Entscheidung: Das Gelände bietet einen weiten Blick, keine Mauern versperren den Horizont. Regisseur Laurent Tuel suchte genau nach diesem Raumgefühl, „damit die Bedrohung wirken kann“, verrät er.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Jede Aufnahme lässt das winterliche Licht durch, nie ein beständiges Grau. Das Team nutzte sogar einen Sturm am Tag vor den Dreharbeiten, der die Dächer leicht mit Staub bedeckte und so die Atmosphäre bewahrte!
Warum mied die Produktionsfirma die großen Sender?
Megève und Courchevel? Die Idee gab es zwar, aber sie geriet schnell in Vergessenheit. Zu viele Luxus-Chalets, zu wenige raue Gassen für einen Serienmörder. Die Haute Maurienne bietet noch immer unverputzte Steinfassaden, die dem Publikum einen Schauer über den Rücken jagen.
Ein weiterer Vorteil: die überschaubare Fläche. Les Saisies, Crest-Voland, Combloux – alles ist in weniger als einer Stunde mit dem LKW erreichbar. Die Techniker sparen Zeit, die Schauspieler bleiben in ihrer gewohnten Stimmung, und das Eintauchen in die Rolle wird intensiver.
Frédéric Diefenthal erzählt die Geschichte des Sturms, der alles veränderte
Kapitän Thomas Delhaye sollte eigentlich durch 15 Zentimeter Pulverschnee waten. Überraschung: Die Wettervorhersage für Februar 2026 sagte … trockenen Sonnenschein voraus. Leichte Panik auf dem Plateau; es gab zu wenig Neuschnee.
Dann bricht die Nacht herein und der Wind frischt auf. Am Morgen ist die Zufahrtsstraße mit dreißig Zentimetern Schnee bedeckt. „Das war ein Geschenk“, erzählt der Schauspieler dem Fernsehsender Télé Star. Weder Schneeketten noch Hubschrauber waren nötig; die Produktion hatte die Pistenraupe eingeplant.
Dank dieses makellosen Teppichs erhält die Eröffnungsszene – die Entdeckung der Leiche vor dem verlassenen Sägewerk – jene sanfte Textur, die den Charme des Fernsehfilms ausmacht.
Filmen in der Höhe ohne Probleme: Mission möglich?
Ja, während der Vorbereitungen. Die Kostümbildnerin hatte die Uniformen der Polizisten mit einem wärmenden Futter versehen. Und der Tontechniker? Maßgefertigte Mikrofonüberzüge.
Das Ergebnis: keine längere Pause, der Drehplan wurde minutengenau eingehalten. Murielle Huet des Aunay, die Juliette Hémon spielt, stürzte lediglich einmal, was aber schnell in kollektives Gelächter ausartete. Das Team arbeitet bereits an einer möglichen Fortsetzung … natürlich weiterhin in Savoyen.
Wenn die Haute Maurienne wird zum Star von Fernsehkrimis
Neige ist nicht der erste Versuch. Vor ihm, Schwarze Spur Und Todesfälle an der Spitze Sie hatten ihre Handlungen in denselben Landschaften angesiedelt. Jede Ausstrahlung zieht rund fünf Millionen neugierige Zuschauer an – ein Beweis dafür, dass der Ansatz funktioniert.
Die Kommunen sehen darin einen touristischen Gewinn. Seit März 2025 verkauft die „fiktive Verbrechensroute“ Karten der Drehorte für zehn Euro. Fans strömen dorthin, die Smartphones gezückt, in der Hoffnung, die Hütte zu entdecken, in der der Mörder wohnte.
Ob ein Serienmörder im Fernsehen ein ganzes Tal wiederbeleben kann, ist ungewiss, aber die Mundpropaganda verbreitet sich. France 2 weiß um die lukrative und vielseitige Kulisse. Glaubt man den Produzenten, dürfte der savoyische Schnee schon bald wieder im Einsatz sein!
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