Eine zweite Staffel von „El refugio atómico“ auf Netflix: Das sagen die Macher der Serie
Ende der achten Folge, schwarzer Bildschirm, dann die schicksalshafte Frage: „Staffel 2 oder nicht?“ ! Netflix schweigt, doch Álex Pina und Esther Martínez Lobato sprechen bereits über die nächste Runde. Postapokalyptische Spannung war noch nie so lukrativ.
El refugio atómico Staffel 2: Was Pina hinter den Kulissen vorbereitet
Der Macher bekräftigt, dass das aktuelle Ende kein wirklicher Endpunkt, sondern eher eine Weggabelung ohne Wiederkehr ist. Das Team hat bereits die ersten drei Szenen des zukünftigen Anfangs, um von nun an die Kohärenz zu gewährleisten. Ein beruhigendes Detail: Sie haben die Lektion von Haus des Geldesim Hinterkopf behalten, nämlich den Over-the-Top-Effekt zu vermeiden.
Lobato verspricht einen „knallharteren und gemeineren“ Ton, also ja, der Luxusbunker könnte sich in einen moralischen Schlachthof verwandeln. Max‘ und Asias Bögen bleiben absichtlich fehlerhaft und bereit zu explodieren. Derzeit bremst nur die Zuschauerkurve die Zustimmung: Die Serie ist Nummer 1 in Spanien und unter den Top 5 weltweit, doch Netflix verlangt Daten für einen ganzen Monat.
Warum Netflix trotz des Erfolgs zögert
Seit 2023 wendet die Plattform das berühmte „Cost-Plus-Modell“ an: Eine Verlängerung muss einen internationalen, nicht nur lokalen Ertrag nachweisen. El refugio atómico ist zwar ein Hit, aber das Budget für das Underground-Set explodiert wie bei einem Blockbuster. Magere 60 % bei Rotten Tomatoes und 5,1 % bei IMDb helfen nicht weiter, auch wenn diese geteilten Bewertungen Diskussionen anregen.
Der Kundenservice weiß es: Fans schauen sich die Serie 48 Stunden lang an und verschwinden dann. Um zu bestehen, muss eine zweite Staffel wöchentliche Diskussionen auslösen, wie The Last of Us
. Pina versteht das: Er schlägt ein Hybridformat vor, vielleicht zwei Episoden gleichzeitig, der Rest tröpfchenweise. Auf Reddit ist die Idee bereits in aller Munde.
Möglicher Veröffentlichungstermin und Produktionsherausforderungen
Voraussichtlicher Zeitplan: Drehbuch bis April 2025 abgeschlossen, Dreharbeiten im Sommer, Ausstrahlung im Winter. Ein straffer Zeitplan, zumal die spanischen Studios mit dem im März begonnenen Streik der europäischen Techniker jonglieren. Um durchzuhalten, werden Vancouver und Lissabon bereits als Plan B in Betracht gezogen. Was die Besetzung betrifft, hat Miren Ibarguren einen Vorzugsvertrag, während Joaquín Furriel
seine postmortalen Rückblenden neu verhandelt. Ein kleiner Exkurs: Der Schauspieler verriet in einem Podcast, dass er Dreharbeiten unter der Erde hasst, was einige pikante Anekdoten am Set verspricht.
Ungelöste Handlungsstränge, die nach einer Fortsetzung verlangen
Der von Milliardären finanzierte, vorgetäuschte Evakuierungsplan bleibt unklar; wir wissen nicht, wer außerhalb des Bunkers wirklich die Fäden zieht. Das in Folge 6 erwähnte Virus hatte nie einen klaren Ursprung – ein klassischer Pina-Aufhänger. Und die rote Magnetkarte, die in Max’ Tasche entdeckt wurde? Das Drehbuch nennt es einen „nuklearen MacGuffin“ – kurz gesagt, einen erzählerischen Schlüssel, der das Chaos neu entfachen soll.Die Macher deuten zudem einen Zeitsprung an. Ein Zeitsprung von zwei Jahren würde die Frage nach dem Essen aufwerfen, ein Thema, das bisher ignoriert wurde. Es sei denn, es taucht endlich eine Außenkulisse auf, die an die ausgebrannten Ruinen von „Underworld 84“ erinnert, einer weiteren Kultreferenz von Pina.Quelle:
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